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Der Personal Lean Canvas – Aufbau eines Experten-Geschäftsmodells

Moin Moin, ich bin Uwe. Ich bin Berater, Entrepreneur und Mountainbiker und lebe im wunderschönen Hamburg. Hauptberuflich arbeite ich als Berater für eine Hamburger Digitalagentur. In meinem Job beschäftige ich mich mit Geschäftsmodellen und Innovationen und helfe Unternehmen dabei erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen. Ich möchte mich in den kommenden Monaten als Experte im Bereich „Digitale Geschäftsmodelle“ etablieren und ein digitales Geschäft rund um meine eigenen Aktivitäten aufbauen.

Die Richtung, die ich nun einschlage ist, somit relativ klar. Ich möchte ein Experten-Geschäftsmodell für mich etablieren. Hierfür nutze ich den Lean Startup Prozess. Der erste Schritt innerhalb des Prozesses ist die Dokumentation der Ausgangsidee, welche ich in einem Lean Canvas festhalte.

Das Problem mit dem Lean Canvas ist, dass ICH als wichtiges Element meines Geschäftsmodells keine Berücksichtigung finde. D.h. meine spezifischen Stärken, Schwächen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Leidenschaften sind unberücksichtigt und fließen nicht in das Experten-Geschäftsmodell ein. Sie sind aber gleichzeitig auch extrem wichtig, da diese Elemente Kern meiner Wertschöpfung sind. Diese müssen also unbedingt rein. Ich verändere den Lean Canvas etwas. Hierzu habe ich einige Ideen aus dem Buch „Business Model You“ extrahiert, welche mich als Person in das Zentrum des Geschäftsmodells stellen. Aus diesem Grund hab ich das Feld „Unfair Advantage“ durch das Feld „Who you are and what you have“ ersetzt. In das Feld kann ich nun Stärken, Schwächen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Leidenschaften eintragen. Bei genauerem Hinschauen würde ich sagen, dass diese Themen auch der Definition des Unfair Advantage entsprechen: Sie können schließlich nicht einfach kopiert werden.

Weiterhin habe ich die Idee übernommen, dass im Bereich der Kosten auch sog. „weiche Kosten“ wie Zeit, Energie, Stress und Fremdbestimmung aufgenommen werden. Gleiches gilt für den Bereich der Revenue Streams. Auch dort spielen „weiche Einnahmen“ wie bspw. „mehr zeit für die Familie“ eine Rolle.

Der neue gestaltete Canvas sieht nun wie folgt aus:
personal lean canvas

Der restliche Lean Canvas hat weiterhin Relevanz. Auf dieser Basis werde ich nun meine weiterführenden Überlegungen starten. Was denkt ihr?